Bibione - 15 settembre 2010
Wer sich damals beim Übergang von den italienischen Lire zum Euro für den Hauskauf als pure Kapitalanlage entschieden hat, kann heute einen höheren Ertrag verzeichnen als diejenigen, die Ihr Kapital in staatliche Titel von mittlerer bis längerer Laufzeit investiert haben. Während die staatlichen Titel zwischen 2002 und 2010 einen Jahresertrag von 3,2% eingefahren haben, so lag die Performance der Immobilieninvestierung hingegen bei Werten zwischen 4,5% und 9,5%. Zur Berechnung des reellen Gewinns werden bereits bekannte Werte des Nomismaverhältnisses am Ende des Jahres 2001 genommen und der Nominalwert der Immobilie wird um 10% erhöht, für Ausgaben wie Steuern und Notarspesen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Immobilienerwerb stehen; zu den Jahresmieten hingegen wird die jährliche Angleichung an die Inflation hinzugefügt und 40% für Abgaben und außerordentliche Instandhaltungsarbeiten abgezogen. Die Wiederaufwertung der staatlichen Titel wird auf der Grundlage des “Rendistato“ der Bruttorendite am Jahresanfang berechnet und um 15% verringert (12,5% für steuerliche Abgaben und 2,5% für die Bankspesen und die Laufzeit). Bei aufmerksamer Betrachtung fällt einem auf, dass die positive Performance größtenteils der Immobilienaufwertung zu verdanken ist, die im Laufe der Jahre vorgenommen worden ist, die Miete spielt hier eher eine weniger große Rolle.




